1. Geltungsbereich
Diese Bedingungen gelten für die Nutzung von Prompt Office durch Unternehmen. Das Angebot richtet sich ausschließlich an Gewerbetreibende, nicht an Verbraucher. Wer sich anmeldet, versichert, im Rahmen seiner gewerblichen oder selbständigen Tätigkeit zu handeln.
2. Gegenstand
Prompt Office nimmt Anfragen über Telefon, E-Mail, Website, WhatsApp und Telegram entgegen, legt sie in einer Kundenakte ab, beantwortet sie teilweise automatisch und meldet sie an den Betrieb zurück. Welche Schritte der Betrieb der Software allein überlässt, stellt er selbst ein; ohne diese Freigabe wird jede ausgehende Nachricht vorgelegt, bevor sie das Haus verlässt.
3. Zugang und Konto
Jede Person erhält einen eigenen Zugang; Zugangsdaten werden nicht geteilt. Für Inhaber ist ein zweiter Faktor verpflichtend und wird technisch erzwungen – ohne ihn ist kein Bildschirm der Anwendung erreichbar. Der Betrieb ist dafür verantwortlich, Zugänge ausscheidender Mitarbeiter zu entziehen.
4. Pflichten des Betriebs
Der Betrieb bleibt für die Kommunikation mit seinen Kunden verantwortlich. Er versichert insbesondere, dass für werbliche Nachrichten die erforderliche Einwilligung vorliegt, dass er über Gesprächsaufzeichnungen dort informiert, wo das Recht es verlangt, und dass Adressdaten aus fremden Quellen nur so verwendet werden, wie es Art. 14 DSGVO zulässt. Die Software prüft diese Punkte vor jedem Versand und verweigert ihn, wenn die Angaben fehlen; diese Prüfung ersetzt die Verantwortung des Betriebs nicht.
5. Daten
Für die Daten seiner eigenen Kunden ist der Betrieb Verantwortlicher im Sinne der DSGVO; wir verarbeiten sie in seinem Auftrag. Wie das geschieht und welche Dienstleister beteiligt sind, steht in der Datenschutzerklärung. Der Betrieb kann seinen vollständigen Datenbestand jederzeit exportieren, und vor einer Löschung verlangt die Anwendung, dass ein Export vorliegt.
6. Preise und Zahlung
Preismodell, Abrechnungszeitraum, Fälligkeit und die Folgen eines Zahlungsverzugs sind hier noch nicht geregelt. Bis sie es sind, gilt ausschließlich, was mit Ihnen schriftlich vereinbart wurde – eine Zahl steht an dieser Stelle bewusst nicht.
7. Laufzeit und Kündigung
Mindestlaufzeit, Kündigungsfrist und die Form der Kündigung sind hier noch nicht geregelt. Es gilt die individuelle Vereinbarung.
8. Verfügbarkeit
Es ist keine bestimmte Verfügbarkeit zugesagt. Eine Prozentzahl steht hier bewusst nicht, solange keine gemessen und keine vereinbart ist – eine zugesagte Verfügbarkeit, die niemand nachhält, wäre schlechter als keine. Planbare Wartungsarbeiten werden vorher angekündigt.
9. Haftung
Eine eigene Haftungsregelung enthält dieser Text nicht; es gilt daher das Gesetz. Klarzustellen ist bereits jetzt: Die Software trifft keine geschäftlichen Entscheidungen für Sie. Was sie entwirft, ist vor dem Versand zu prüfen – außer bei den Schritten, die Sie ausdrücklich freigegeben haben.
10. Änderungen dieser Bedingungen
Änderungen werden mit angemessener Frist in Textform angekündigt. Jede Fassung trägt eine Versionsnummer, und die Anwendung hält fest, welcher Fassung ein Konto zugestimmt hat.
11. Schlussbestimmungen
Es gilt deutsches Recht. Ein Gerichtsstand ist hier nicht vereinbart; es gelten die gesetzlichen Regeln. Sollte eine Bestimmung unwirksam sein, bleiben die übrigen wirksam.